Djeyran Kultur-Journal / Ernst Hoeltzer Bilder aus Isfahan  
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 Chehel Sotun

Pavillon der vierzig Säulen, dessen Dach aber nur von 20 achteckigen Holzsäulen getragen wird; da sich der Pavillon im davorliegenden Wasserbecken widerspiegelt, so daß man 40 Säulen sieht, wird dieses Gebäude im Volksmund "Chehel Sotun" genannt.
Das safawidische Architekturjuwel stammt wohl aus den letzten Jahren der Regierungszeit Schah Abbass I.
(zitiert nach: Klaus Gallas, Iran; S. 301)
 
Masjed-e Schah Moschee

Heutiger Name Masjed-e Imam. Das Gebäude war als die königliche MoscheeSchah Abbas I konzipiert. Während seiner Regierungszeit wurde 1612 mit dem Bau begonnen, jedoch war sie erst 1630, ein Jahr nach dem Tod des Herrschers, nach 19jähriger Bauzeit vollendet... Ein großer Teil der Dekoration wurde von dem berühmten Kalligraphen Ali Reza Abbasi geschaffen.
(zitiert nach: Mahmoud Rashad, Iran; S. 282ff)
 Chaharbagh Brücke

Die Allah Verdi Khan-Brücke wird auch wegen ihrer 33 Bögen Si-o-se Pol genannt. Die Brücke verbindet die nördliche mit der südlichen Chahar-Bagh Straße [zu Hoeltzers Zeiten war denn auch Chahar-Bagh als Brückenname geläufig]. Allah Verdi Khan war der oberste Befehlshaber des Schah Abbas I, der die Brücke 1602 erbauen ließ. Sie ist rund 300 Meter lang und 14 Meter breit und darf seit etlichen Jahren nur noch von Fußgängern benutzt werden.
Die Außenseite der Mauer öffnet sich in tiefen, iwanartigen Nischen, die stellenweise untereinander mit Durchgängen verbunden sind, auf den Fluß Zayanderud.
(zitiert nach: Mahmoud Rashad, Iran; S. 293)

 Chaharbagh Brücke
 Monar-e Jomban

Mongolisches Grabgebäude (13. Jh.) des Baba Abd 'Allah, über dem sich zwei Minarette erheben, die auch "Schwingende Minarette" genannt werden, da sie schon aufgrund eines sanften Seitendruckes zu schwingen beginnen.
(zitiert nach: Klaus Gallas, Iran; S. 300)
 Khajou-Brücke

Die rund 150 Meter lange und 14 Meter breite Pol-e Khadju, eine architektonisch sehr reizvolle Brücke mit zweigeschossigen Bogenreihen wurde um 1650 in der Zeit von Schah Abbas II. erbaut. Ihre 23 Bögen des unteren Geschosses ruhen auf zum Fluß hin abgetreppten, steinernen Fundamenten, die mit Schleusentoren ausgestattet waren...In der Mitte und ebenso an beiden Enden der Brücke wurden Pavillonbauten in das Bauwerk eingefügt, deren dreiseitige Fassaden ins Wasser hineinragen. Jede der drei Pavillonseiten öffnet sich in einem mit zarten Wandmalereien geschmückten Iwan auf den Fluß.
(zitiert nach: Mahmoud Rashad, Iran; S. 294)
 Khajou-Brücke
 Khajou-Brücke (Panorama)
 Khajou-Brücke (Detail)
 Namakdan-Gebäude
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